
Otopeni Rumänien
Hope - Speranță
11.09.2026
Kunst im Ausland auszustellen ist anders als in Deutschland. Transport, Logistik, Vorbereitung vor Ort, alles läuft anders. Vierzehn Werke sind nach Otopeni gereist, die Galerieschienen mussten sitzen, jede Wand ihre eigene Prüfung bestehen. Es hat geklappt. Am Ende hingen die Bilder, wie sie sollten.

Und dann haben die Räume sich gefüllt. Mit Wärme, mit Licht, das sich in den Bildern spiegelte, mit einem Glanz, der den ganzen Abend trug. Die Menschen waren aus dem Häuschen.

Eine Frau erzählte mir, dass sie mit Kunst nie etwas anfangen konnte. Sie stand bei den alten Meistern in Rom, bei Picasso, und nichts hat sie berührt. In diesem Raum, vor meinen Bildern, hatte sie zum ersten Mal Tränen in den Augen. Zum ersten Mal hat Kunst mit ihr gesprochen, sagte sie.

Das ist der Moment, für den ich male.
Die Gastfreundschaft der Rumänen, ihr Offenherziges, hat mich getragen. Neue Verbindungen sind entstanden, die mir viel bedeuten.
Für mich ist das ein neuer Schritt in mein Geburtsland.


